Artikel mit Tag reportage
Montag, 19. Januar 2009
Finanzkrise = Obdachlosigkeit
Die Commerzbank erhielt gerade fast 2o Milliarden vom Staat und gleichzeitig passiert folgendes in diesem Land:
ARGE macht Arbeitslosen zum Obdachlosen
Mainz. Die ARGE-Greifswald hat einem Bedürftigen nach Recherchen des ARD-Politikmagazins REPORT MAINZ so lange das Arbeitslosengeld II gekürzt, bis seine Wohnung infolge von Mietschulden zwangsgeräumt wurde.Der 53jährige wurde deshalb am vergangenen Mittwoch in das städtische Obdachlosenheim Greifswald eingewiesen. Insgesamt hatte die ARGE dem Langzeitarbeitslosen über neun Monate alle Leistungen gestrichen, weil er „zu keiner Kooperation mit der ARGE bereit“ war. Der ungelernte Arbeitslose wurde unter anderem dafür sanktioniert, dass er keine Bewerbungen schrieb, wie seine Fallmanagerin es ihm aufgetragen hatte. Dabei wurde jedoch nicht berücksichtigt, dass der Mann Analphabet ist. Nach Einschätzung seiner Rechtsanwältin Katharina Appelt war diese und insgesamt Zwei Drittel der Sanktionen widerrechtlich.
Zeitweise hatte die ARGE dem HartzIV –Empfänger 2008 das Arbeitslosengeld II so gestrichen, dass er auch nicht krankenversichert war. Seine Anwältin erklärte dazu gegenüber REPORT MAINZ:
„Meine Einsicht in die Behördenakte hat ergeben, dass Fürsorgepflichten so gut wie gar nicht wahrgenommen wurden. Das Einzige, was vorgeschlagen wurde, war, man könnte den um 100 Prozent Sanktionierten doch in einen Ein-Euro-Job schicken, dann könnte er mit den 120 Euro, die er pro Monat verdient, die inzwischen über 1.000 Euro angelaufenen Mietschulden ausgleichen.“
ARGE-Geschäftsführer Erich Bartels sagte dagegen im Interview mit REPORT MAINZ: „Diese Sanktionen waren nicht zu vermeiden.“
Quelle: Report Mainz
Soweit ist es gekommen! Wie lange lassen sich die Bürger so etwas bieten und schauen den "Hütchenspielern" noch zu?
Donnerstag, 27. September 2007
Vietnam - Texte
Hier stelle ich mal eine Link-Liste zusammen die sich mit Texten, Literatur und Berichten zum Thema Vietnam befasst. Mit dabei sind interessante Reiseberichte von Privatleuten bis hin zu Organisationen. Lesenswertes und Literarisches aus und über Vietnam. Ich versuche auch diese Liste zu erweitern. Wer noch Anregungen hat, bitte Kommentarfunktion nutzen oder Mail schreiben. Danke.

- Antjes 1 Jahresreise, auch durch Vietnam. Ein sehr persönlicher Reisebericht.
- "Im Jahr der Ratte" - Ein Ur-Alt Bericht von mir. Mit 'ner Portion Humor zu genießen. Aber auch mit vielen Fakten. Als PDF
- Eine Sammlung von diversen "Laien-Berichten" zu Vietnam bei den Vietnam-Freunden
- Die Domino-Theorie und die US-Politik zu Vietnam - Umfangreiche Dissertation (Großer Teil über Vietnam) als PDF
- "Zwischen Tradition und Moderne" - Empfehlenswerter Blog einer deutschen Studentin in Hanoi
Vietnam - Fotos
Hier stelle ich mal eine Link-Liste zusammen die Fotogalerien mit dem Bezug Vietnam aufführt. Dabei kann es sich zum Beispiel um private Galerien oder Fotos aus dem Vietnamkrieg handeln. Die Liste wird weiter vervollständigt. Hat jemand was bemerkenswertes gesehen?

- Vietnamesische Postkarten (Alte Fotos)
- Horst Faas - Visible Wars / Stern.de
Montag, 10. September 2007
Aberglauben in Vietnam
Was sich in Vietnam an Aberglauben so ereignet habe ich selbst mehrfach miterlebt, aber mich (noch) nicht intensiver damit beschäftigt bzw. beschäftigen müssen. Unter anderem mußten stundenlang hysterisch und mitten in der Nacht Alpträume diskutiert werden und darüber spekuliert ob in dem Haus ein Mensch gestorben ist der nicht beerdigt werden könnte, seine Seele also keine Ruhe findet und deshalb des Nachts Leuten den Schlaf raubt.
Thomas Weingärtner, ausgewandert nach Hoi An in Vietnam und mit einer Vietnamesin verheiratet, hat natürlich noch intensivere Erlebnisse unter anderem auch in seiner neuen Familie. Hier der Bericht von Thomas:
Aufgabe des Hauses durch Aberglauben
Was ich euch heute berichte ist ein Tatsachenbericht der sich aktuell im August 2007 in der Familie meiner Frau zugetragen hat. Ich versuche in diesem Beitrag meine eigene Meinung dazu möglichst weg zu lassen und neutral zu berichten.
Einer Schwester meiner Frau ging es nicht sehr gut. Da ich in der Vergangenheit immer relativ genau „vorhersagen“ konnte was wem fehlen könnte, kam sie zu uns, um mir ihre Krankheitssymptome zu beschreiben. Wegen ihrer auffällig gelben Hautfarbe war mir sofort klar, dass es sich um ein Problem mit der Leber handeln muss. Nach einigen Recherchen im Internet kam ich anhand der Symptome auf Hepatitis C. Im Krankenhaus in Hoi An hat eine Woche nicht ausgereicht um dies zu bestätigen und ihr Zustand verschlimmerte sich stetig. Sie wechselte in ein anderes Krankenhaus nach Danang. Dort dauerte es 2 Tage bis ihr Hepatitis C bestätigt wurde. Nach gut einer Woche hieß es dann aber es sei Hepatitis A. Dies wird durch mangelnde Hygiene bzw. verunreinigte Speisen übertragen. Anhand meiner Schwägerin sehe ich nun, dass man trotz einer Schutzimpfung gegen Hepatitis A diese dennoch bekommen kann. Oder war der Wirkstoff bei ihrer Impfung etwa nur ein „Placebo“ und irgendjemand hat sich daran bereichert? Nach genau einem Monat ging es ihr soweit wieder gut, so dass sie nach Hause konnte und dort weiterbehandelt wird. Doch ihr früheres Zuhause ist für die Familie inzwischen Tabu. Was ist in diesem Monat zuhause geschehen?
"Wenn die Bude voll ist" - Schlafen am Arbeitsplatz (Lebensmittelmarkt in Hoi An)
photos: © herbert panwinkler
Montag, 14. Mai 2007
Reportagefotografie - an klassischen Beispielen
Bringe nachfolgend diesen interessanten Aufsatz zutage den ich im Netz gefunden habe:
WERKSTATTFOTOJOURNALISMUS
»Reportagefotografie«
Folien zum Seminar am 13. April 2005
Der Begriff wird mit vielfältigem Inhalt gebraucht. Gemeinsam ist meist das Schnelle, Bewegte, Flüchtige, Atmosphärische, oft auch das Nicht-Inszenierte … Häufig wird »Reportagefotografie« aber auf diese »stilistischen Merkmale« reduziert. Wir meinen hier mehr:- »Reportagefotografie« ist ein Synonym für die »typisch journalistische« Fotografierweise
- »Reportagefotografie« ist das Ergebnis eines Entwicklungsprozesses bei der Nutzung des Mediums Fotografie für Zwecke der gesellschaftlichen Kommunikation, heute vor allem in den Printmedien.
- »Reportagefotografie« beinhaltet stilistische Merkmale, vor allem aber verweist unser Sprachgebrauch auf eine bestimmte Reporterhaltung«.
Photographie als Waffe - Bilder in Zeiten des Terrors
Hier stelle ich mal diesen sehr interessanten Vortrag zu Diskussion...
Photographie als Waffe – Bilder in Zeiten des Terrors
Festvortrag der Sektion „Bild“, gehalten von F.C. Gundlach anläßlich des DGPh-Jubiläums
Am 11. September 2001 hat sich eine Katastrophe ereignet, die unsere Welt verändert hat. Für unsere Mediengesellschaft, die auf das Visuelle fixiert ist, haben vor allem Bilder die Welt verändert. Die Attentäter konnten wissen, daß der amerikanische Fernsehsender CNN nur wenige Minuten benötigen würde, um mit Kameras live vor Ort zu sein. Zwischen den Anschlägen auf die
beiden Türme des New Yorker World Trade Center lagen 18 Minuten. Wir alle wurden via Bildschirm Augenzeugen der sich im Fünfminutentakt endlos auf allen Kanälen wiederholenden Bilder. Die Attentäter bedienten sich dieser weltweit verbreiteten Bilder in präzise kalkulierender Weise als Waffe. Der Mord an Tausenden von Menschen war nicht das Ziel, sondern das politische
Mittel.
Im Jahr der Ratte - Reiseimpressionen aus Vietnam
1996 habe ich mal einen ganz persönlichen Reisebericht über Vietnam geschrieben. Mit vielen Information und Fotos. Hier ein Auszug:
Ho Chi Minh City
Eine heiße und undisziplinierte Stadt
In Zentrum eines Wirbelsturms ährend der Fahrt vom Flughafen in die Stadt merke ich, wie mein Verstand verzweifelt versucht, mit der Flut von Eindrücken Schritt zu halten. Hier ist nicht mehr Europa, dies ist eine andere Welt, das ist Ho Chi Minh City, wie Saigon seit der Wiedervereinigung 1976 heißt. Millionen von Fahrrädern, Cyclos (Rikscha) und Mopeds, morbide Häuser im Kolonialstil und verbli-chene Nostalgie, streng bewachte Hotelgroßbaustellen und schattige Alleen mit Kokosnusspalmen. Ja, und natürlich ihre Einwohner, die ihre Stadt immer noch Saigon nen-nen - ein Wirrwarr von 4,5 Millionen Menschen. Viele sitzen an den Straßenrändern, treiben irgendwelchen Handel oder kauern an den Garküchen - Leben auf der Straße. Lasten werden mit den einfachsten Mitteln hin und her befördert. Mit hölzernen Handkarren wird alles vom LKW - Motor bis zu kleineren Ananasernten transportiert. Man sieht noch viele Vietnamesen mit traditionellen Strohhüten, mit dem Mythos der Unbesiegbarkeit behaftet, wie sie in ihrer unvergleichlichen Art, freundlich und gelassen mit dem Verkehrschaos umgehen. Die Straße ist für viele von ihnen Lebensraum und Arbeitsplatz, sofern sie überhaupt Arbeit haben. Vietnam ist arm, aber sehr vital. 
Vom Flugzeug sieht die Stadt wie ein flacher gesprenkelter Flickenteppich aus. Allerdings schießen jetzt überall Hochhaus-Neubauten aus dem Boden. Ein Zeichen für den Bauboom - ein Zeichen für Joint Ventures - ein Zeichen für den wirtschaftlichen Aufbruch.
Hier der gesamte Bericht als Download [ca. 5 MB]





Kommentare
Sa, 22.08.2009 02:50
Im Moment hab' ich's nicht vor .
Fr, 21.08.2009 12:03
ja, von Eddie gibts einiges au f Youtube zu sehen... schon lu stig, dass er da am Platz imme r noch so aktiv ist. St [...]
Fr, 21.08.2009 02:02
Ja, da gibts noch einige. Was die Leute machen .......... Hippolyte kellnert irgendwo g laub' ich, Ben keine Ahn [...]
Do, 20.08.2009 23:43
Gibts da noch mehr Fotos von? Ich schwelge gerade auch in E rinnerungen und frag mich, was aus einigen Leuten, z.B [...]
Di, 05.08.2008 19:35
Dezember ist der Reisemonat für Europäer in dem Raum. Ja n./Feb. ist auch schön, aber d a ist z.B. wieder das Te [...]